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Löschwasserzisternen

Löschwasserzisterne 120 m³ – Reserve, Maße und Größenvergleich

Eine Löschwasserzisterne mit 120 m³ bietet nominell 120.000 Liter Speicherinhalt. Sie kommt infrage, wenn 100 m³ für das abgestimmte Versorgungskonzept zu knapp sind oder zusätzlicher Vorrat bewusst eingeplant werden soll. Die Größe ist keine allgemeine Bedarfsstufe: Ausgangspunkt bleiben die festgelegte Wassermenge und die nutzbare Kapazität der konkreten Ausführung.

Was bringen 120 m³ gegenüber 100 m³?

Der Unterschied beträgt nominell 20.000 Liter, also 20 Prozent bezogen auf 100 m³. Bei angenommenen 800 l/min entsprechen diese zusätzlichen 20 m³ rechnerisch 25 Minuten Wasserabgabe. Das ist ein Mengenvergleich unter der Annahme vollständiger Entnehmbarkeit und keine Festlegung einer erforderlichen Einsatzdauer.

Gegenüber einem rechnerischen Bedarf von 96 m³ liegen 120 m³ nominell 24 m³ höher. Prüfen Sie zunächst die Herleitung von 96 m³ Bedarf und die Aufrundung auf eine 100-m³-Zisterne. Zusätzlicher Speicher sollte eine konkrete Planungsaufgabe lösen und nicht allein nach einem pauschalen Prozentsatz gewählt werden.

Maße und Aufstellfläche der 120-m³-Ausführung

Die Produktübersicht von Löschwasserkissen.de nennt für 120 m³ die Maße 11,70 × 8,88 × 1,60 m (Länge × Breite × Höhe). Die rechteckige Grundfläche beträgt daraus rechnerisch rund 103,9 m². Verbindlich ist die Aufstellzeichnung des angebotenen Modells.

Die dort aufgeführte 100-m³-Ausführung ist 9,83 m lang und ebenfalls 8,88 m breit. Der Wechsel auf 120 m³ benötigt bei diesen beiden Ausführungen rechnerisch rund 16,6 m² zusätzliche Grundfläche. Das hilft beim Lageplanvergleich; Anschluss-, Wartungs- und Zugangsflächen kommen hinzu.

Wann ist 120 m³ eine sinnvolle Zwischenlösung?

Festgelegte Menge oberhalb von 100 m³: Prüfen Sie, ob die angebotene 120-m³-Ausführung diese Menge tatsächlich entnehmbar bereitstellt. Ein Beispiel mit 110 m³ erforderlichem Nutzvolumen lässt nominell 10 m³ Differenz; ob sie genügt, muss die technische Ausführung zeigen.

Absehbare Nutzungsänderung: Lassen Sie den künftigen Bedarf gesondert ermitteln und vergleichen Sie die beiden Planungsstände. Ein größerer Tank allein bestätigt nicht, dass eine spätere Erweiterung brandschutztechnisch abgedeckt ist.

Begrenzte Fläche: Stellen Sie Behältergrundfläche, Leitungsführung und Entnahmestelle gemeinsam dar. Wenn 120 m³ nicht ausreichen, ist die 150-m³-Planung ein nächster Vergleich.

120 m³ richtig ausschreiben und anfragen

Beschreiben Sie das geforderte Nutzvolumen getrennt von der Nennkapazität. Ergänzen Sie Entnahmerate, Bereitstellungsdauer, Standort und die gegebenenfalls angerechneten Wasserquellen. Fragen Sie nach der Aufstellzeichnung und den konkreten Anforderungen an Untergrund, Befüllung und Entnahme.

Lassen Sie Anschlüsse und Frostschutz für Ihren Standort bestätigen. Die Produktübersicht nennt eine optionale Ausführung mit frostgeschützter Entnahmetechnik; eine Größenbezeichnung allein sagt nichts über die tatsächlich angebotene Ausstattung aus.

Häufige Fragen zu 120 m³

Ist 120 m³ automatisch sicherer als 100 m³? Mehr Vorrat kann die mögliche Wasserabgabe verlängern. Er ersetzt aber weder die geforderte Entnahmeleistung noch eine erreichbare und betriebsbereite Entnahmestelle.

Reichen 120 m³ bei 96 m³/h für zwei Stunden? Ohne weitere anrechenbare Quelle rechnerisch nicht: 96 × 2 ergibt 192 m³. Dafür ist die 200-m³-Seite der passende Vergleich.

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