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Löschwasserzisternen

Was ist eine Löschwasserzisterne?

Definition

Was ist eine Löschwasserzisterne?

Künstlich angelegter Vorratsraum zur Bereitstellung von Löschwasser für die Feuerwehr – zur Sicherung der Löschwasser-Grundmenge über einen definierten Zeitraum.

Definition

Eine Löschwasserzisterne ist ein künstlich angelegter Vorratsraum zur Bereitstellung von Löschwasser für die Feuerwehr. Sie dient der Sicherstellung der sogenannten Löschwasser-Grundmenge über einen definierten Zeitraum, in der Regel zwei Stunden.

Im Gegensatz zu Regenwasserzisternen unterliegt sie strengen brandschutztechnischen und baurechtlichen Anforderungen.

Rechtliche Einordnung

Die Verpflichtung zur Errichtung ergibt sich aus:

  • Landesbauordnungen
  • Brandschutzgesetzen der Länder
  • Auflagen aus Brandschutzkonzepten
  • Anforderungen von Sachversicherern

Abgrenzung der Begriffe

Begriff Charakteristik Anwendung
Löschwasserzisterne Dauerhafte, unter- oder oberirdische Löschwasserreserve Platzsparend, Frostschutz inklusive
Löschwasserbehälter Häufig oberirdisch oder modular (z. B. Stahltanks) Flexibel erweiterbar, Industrieanlagen
Löschwasserspeicher Überbegriff für alle Systeme (inkl. Teiche/Becken) Allgemeine Brandschutzplanung

Typische Volumina

  • 30 – 50 m³: Kleine Gewerbe- oder Landwirtschaftsbauten
  • 100 – 500 m³: Gewerbe, Industrie, Sonderbauten
  • 1.000 m³: Logistik- und Industriekomplexe